Ich staune über die Klasse meiner Spierlerinnen
Camila Addiechi traut der Sache noch nicht. «Die Saison ist lang», sagt die Volleyballerin von Tracteur Rüschlikon. «Wo wir uns platzieren werden, ist noch nicht vorhersehbar.» 22 Partien werden die 1.-Liga-Equipen bis zum Ende der Qualifikation spielen, fünf Matches hat das Team vom linken Zürichseeufer bisher ausgetragen – und vier davon gewonnen. Müssen deshalb schon bald die Ziele angepasst werden? Ja, meint die Rüeschliker Libera, «vielleicht ist das nötig». Aber erst nach dem Ende der Vorrunde. «Die stärksten Gegner», mahnt die 23-Jährige, «die haben wir erst noch.»
Zwischenrang vier ist erstaunlich, weil sich das Team stark verändert hat. «Vom Stamm ist nicht mehr viel übrig», erklärt Camila Addiechi. «Oft braucht es dann Zeit, bis man sich gefunden hat. Etwa fünf, sechs Spiele, wie wir sie jetzt haben.» Das schnellere Zusammenfinden sei gelungen, «weil wir viel Rücksicht aufeinander genommen haben», analysiert die Doktorandin in Völkerrecht. Zuletzt gelang ein 3:2 gegen Limmattal, der fünfte Satz endete 15:9. «Wenn du den fünften Satz so klar gewinnst, dann ist das immer als Team», sagt Addiechi. «Wir haben ein megatolles Team.»
Die schöne Überraschung, im Spitzenspiel zu sein
Am Samstag reist Rüschlikon zu Leader Wittenbach. Das Spitzenspiel zu bestreiten, «das ist eine schöne Überraschung», kommentiert Rüschlikons Teamcaptain Claudia Schmid. Eigentlich war ein Platz im Mittelfeld angestrebt worden. Aus dem Kader der letzten Saison, die eine nur mit vier Matches war, seien einige der «Mit-Mamis» zurückgetreten, erinnert sich Claudia Schmid, selbst Familienfrau. Sie stieg nach der Corona-Pause gern wieder im Volleyball ein. «Ich lernte andere Dinge schätzen. Aber ich habe das Team extrem vermisst», sagt die 37-Jährige.
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